Aktuellle Informationen zum Coronavirus (COVID-19) – Umgang mit Symptomen und Erkrankung

– Information zur Besuchs- und Ausgangsregelung (Stand 06.07.2020) –

Die Besuchs- und Ausgangsregelungen gelten für alle Wohnbereiche. Bitte berücksichtigen Sie, dass diese Regelungen im Infektionsfall, in Absprache mit dem Gesundheitsamt, abgesetzt oder eingeschränkt werden können.

Die Besuchsregelungen unserer Einrichtung finden Sie in der Informationsbox (Punkt II.).

I. Aktuelle Maßnahmen zur Coronavirus-Prävention in der Einrichtung

  1. Besuchsregelungen* – Pro Tag können die Bewohner/ innen unserer Einrichtung von zwei Personen besucht werden. Wichtig ist die Berücksichtigung der nebenstehenden Besuchsregelungen.
  2. Ausgangsregelungen* – Unsere Bewohner/innen haben die Möglichkeit die Einrichtung jederzeit zu verlassen. Wichtig ist, dass Sie den Wohnbereich über das Verlassen und die Rückkehr informieren. Bei Rückkehr ist eine Händedesinfektion vorzunehmen.
  3. Der offene Mittagstisch wird ab Montag, den 06. Juli 2020 wieder angeboten.
  4. Die von außen mitgestalten Veranstaltungen in der Einrichtung bleiben bis auf Weiteres abgesagt. Wohnbereichsübergreifende Veranstaltungen werden auf dem jeweiligen Wohnbereich in Form eines Gruppenangebots durchgeführt (dies betrifft vor allem die Sturzprophylaxe).
  5. Die Begegnungsstätte der Einrichtung (,,Kirnerstube‘‘) wird ab Samstag, den 01.08.2020 wieder geöffnet.
  6. Tagespflege: Präventiv wird der Besuch durch die Tagespflegegäste vorerst nicht möglich sein.

*gemäß der CoronaVO Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

II. Besuchsregelungen

Die Besuchszeiten entfallen – Unsere Türen sind von
Montag bis Sonntag
08:00 Uhr – 18:00 Uhr
geöffnet.

(siehe Hinweis)

Für die Besuche gelten folgende Bedingungen:

  1. Beim Betreten des Hauses muss ein Besuchs-Formular ausgefüllt werden, um eine Nachvollziehbarkeit im Infektionsfall ermöglichen zu können.
  2. Der Zugang ist durch den Haupteingang oder durch den unterirdischen Gang der Einrichtung und nach vorheriger Händedesinfektion möglich.
  3. Während des Aufenthaltes ist in geschlossenen Räumen, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend.
  4. Der Besuch und Aufenthalt ist nur im Bewohnerzimmer möglich – Der Besuch in Gemeinschaftsräumen ist unzulässig.
  5. Die Einhaltung der allgemeinen Hygienemaßnahmen während des Besuchs ist verpflichtend (Mindestabstand 1,5 m; Husten- und Nies-Etikette; gute und regelmäßige Händehygiene etc.).

Hinweis: Bei längeren Anfahrtszeiten empfehlen wir eine vorherige telefonische Absprache und Anmeldung des Besuchs.

 

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

1. Allgemeines und Definition

Durch veränderte oder neue Influenzaviren kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Influenzapandemien. Eine Influenzapandemie definiert das weltweite massenhafte Auftreten eines neuen Influenzavirus, gegen das in der Bevölkerung keine oder eine geringe Immunität besteht (RKI 2017:55). Die Pandemieplanung der WHO ist auf das Auftreten von Influenzaviren ausgerichtet. Die aufgeführten Grundlagen sind jedoch ebenfalls auf weitere Erreger, die Atemwegssymptome auslösen, übertragbar (Sozialministerium 2020:4).

Bedeutung einer Influenzapandemie für Altenpflegeeinrichtungen

Im Vergleich zu der saisonalen Influenzavieren können weltweite Pandemien zu erhöhten Erkrankungs- und Sterberaten führen und zudem eine hohe Belastung für das pflegerische und medizinische Versorgungssystem hervorrufen.
Ältere Menschen gehören hierbei zu den so genannten Risikogruppen. Das heißt, dass bei ihnen verstärkt Komplikationen, wie z.B. eine schwere Lungenentzündung, auftreten können. In Pflegeeinrichtungen wird die Ausbreitung von Tröpfcheninfektionen durch den engen Kontakt von Bewohnern und den Mitarbeitenden begünstigt. Des Weiteren wird die Entwicklung von Sekundärinfektionen und Komplikationen durch das Vorhandensein von invasiven Zugängen (z. B. Magensonden) zunehmend erleichtert.
Es ist davon auszugehen, dass in einer Pandemie auch das Personal selbst verstärkt von krankheitsbedingten Ausfällen betroffen ist. Vor diesem Hintergrund kommt der Vorbereitung von Altenheimen und Altenpflegeheimen auf eine Influenzapandemie eine große Bedeutung zu (Sozialministerium BW 2020:48).

Ziele einer betrieblichen Pandemieplanung

  • Vorbereitung im Falle einer Influenzapandemie ( -> Präventionsmaßnahmen)
  • Sicherstellung aller erforderlichen Infektionshygienischen Maßnahmen.
  • Aufrechterhaltung der innerbetrieblichen Vorgänge im Falle eines Ausbruchs.
  • Sicherstellung der Versorgung erkrankter Bewohner/innen

Als Maßnahmen stehen insbesondere folgende infektionshygienischen Maßnahmen zur Verfügung:

  • Kontaktreduzierende Maßnahmen
  • Verhaltensmaßnahmen
  • Schutzkleidung
  • Desinfektionsmaßnahmen

2. Infektionshygienische Maßnahmen – Übersicht

Eindämmung
  • Einzelunterbringung im stationären Bereich -> Einweisung in Klinik.

  • Besuchsregelungen/Publikumsverkehr beschränken

  • Zeitliche oder räumliche Trennung

  • Tätigkeitsverbot nach § 31 IfSG

  • Unterlassung von Gemeinschaftsaktivitäten (Veranstaltungsplan)
Schutz vulnerabler Gruppen
  • Tätigkeitsverbote nach § 31 IfSG für erkrankte Mitarbeitende oder bei Verdachtsfällen
Folgenminderung
  • Arbeitsorganisatorische Maßnahmen

  • Einschränkung Gemeinschaftsaktivitäten (pflegerischer Bereich)

Verhaltensmaßnahmen

Schulung des Personals hinsichtlich:

  • Verhalten bei beim Husten, Niesen und Schnäuzen (Hustenetikette, Einmaltaschentücher)
  • Händehygiene
  • Infektionsprävention: Pflege von Bewohnern mit einer Influenza
  • Tätigkeitsverbot für erkrankte Beschäftigte gemäß § 31 IfSG

Schutzkleidung

Personal

  • Einmalhandschuhe
  • Mund-Nasen-Schutz (Pflegemaßnahmen)

Bewohner

  • Mund-Nasen-Schutz bei Transport/ Verlegung

Desinfektionsmaßnahmen

Personal

  • Händedesinfektion*
  • Flächendesinfektion, Wischdesinfektion (MyClean Whipper) -> täglich: Kontaktflächen patientennaher Bereich*
  • Schlussdesinfektion: alle Flächen im Bewohnerzimmer entsprechend den Anforderungen an die tägliche Desinfektion*
  • Geräte/Medizinprodukte
  • Geschirr, Wäsche: Routineverfahren*

* siehe: Reinigungs- und Desinfektionsplan

3. Allgemein zu beachtende Maßnahmen vor dem Ausbruch

Regelungen in Bezug auf die Meldung von Verdachtsfällen

  • Beim Auftreten von typischen Symptomen, ist die Bereichsleitung umgehend zu informieren.
  • Der Hausarzt und das Gesundheitsamt werden umgehend kontaktiert um eine Abklärung auf die Erkrankung vorzunehmen.

Vorbereitende pflegerische und organisatorische Planung

  • Festlegung von besonderen Schutzmaßnahmen für das pflegerische Personal im Falle eines Ausbruchs.
  • Vertretungsregelungen im Falle eines Personalausfalls im Verwaltungsbereich.
  • Bestimmung eines Pandemiebeauftragten oder Bildung eines Pandemie-Managements

Informationspolitik

  • Kontinuierliche Information des Personals über die aktuelle Situation sowie Anleitung des Personals zu hygienischen Verhaltensregeln (siehe Tabelle 1).
  • Information der Angehörigen über die ergriffenen Maßnahmen zur Infektionsprävention in der Einrichtung.

Beschaffung von ausreichenden Pflege- und Hygieneartikel

  • Bedarf festlegen und für einen ausreichenden Bestand in unserem Haus sorgen
    (dies betrifft insbesondere Schutzkleidung sowie Reinigungs- und Desinfektionsmittel).
Literaturverzeichnis:

Robert Koch-Institut (RKI) (2017): Nationaler Pandemieplan Teil I – Strukturen und Maßnahmen. Berlin 2017. DOI: 10.17886/rkipubl-2017-005
Online Verfügbar unter URL: www.rki.de/pandemieplanung

Sozialministerium BW (2020): Influenzapandemieplan Baden-Württemberg. Online Verfügbar unter URL: Influenzapandemieplan Baden-Württemberg

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