Aktuelle Informationen zum Coronavirus (COVID-19) – Umgang mit Symptomen und Erkrankung

Information zur Besuchs- und Ausgangsregelung (Stand 20.12.2021)

Der Zutritt ist aktuell nur noch mit FFP2 Maske und 2G+ (Antigentest) oder PCR-Test
bzw. zur Kirnerstube und zum offenen Mittagstisch mit FFP2 Maske und 2G+ gestattet.

Alle Besuchsregelungen unserer Einrichtung finden Sie in der Informationsbox (Punkt II.).

I. Aktuelle Maßnahmen zur Coronavirus-Prävention in der Einrichtung

  1. Ausgangsregelung* – Unsere Bewohner/innen haben die Möglichkeit, die Einrichtung jederzeit zu verlassen. Wichtig ist, dass Sie den Wohnbereich informieren und beim Verlassen und Betreten eine FFP2 Maske tragen. Bei Rückkehr ist eine Händedesinfektion vorzunehmen.
  2. Die Kirnerstube öffnet zu den bekannten Zeiten unter 2G+ mit FFP2 Maske.

*gemäß der CoronaVO Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

Die Besuchs- und Ausgangsregelungen gelten für alle Wohnbereiche. Bitte berücksichtigen Sie, dass diese Regelungen im Infektionsfall, in Absprache mit dem Gesundheitsamt, abgesetzt oder eingeschränkt werden können.

II. Besuchsregelungen

Für die Besuche gelten folgende Bedingungen

  1. Zutritt nur noch mit FFP2 Maske und 2G+ (Antigentest) oder mit PCR-Test!
  2. Zutritt zur Kirnerstube und zum offenen Mittagstisch nur noch mit FFP2 Maske und 2G+!
  3. Beim Betreten hygienische Händedesinfektion.
  4. Das Besucherformular muss im Eingangsbereich ausgefüllt werden.
  5. Während des gesamten Aufenthaltes ist das dauerhafte Tragen einer FFP2 Maske verpflichtend, auch in den Bewohnerzimmern.
  6. Die Einhaltung der allgemeinen Hygienemaßnahmen ist verpflichtend (Mindestabstand 1,5 m; Husten- und Nies-Etikette; gute und regelmäßige Händehygiene etc.).

Hinweis: Bei längeren Anfahrtszeiten empfehlen wir eine vorherige telefonische Absprache und Anmeldung des Besuchs.

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

1. Allgemeines und Definition

Der betriebliche Pandemieplan stellt die Maßnahmen, die zur Prävention und zum Management des COVID-19 ergriffen werden da. Inhaltlich lehnt sich der Pandemieplan an die Planung der WHO, die auf das Auftreten von Influenzaviren ausgerichtet ist, an. Die aufgeführten Grundlagen sind jedoch ebenfalls auf weitere Erreger, die Atemwegssymptome auslösen, übertragbar (Sozialministerium 2020:4).

Bedeutung einer (Influenza) Pandemie für Altenpflege-einrichtungen

Bezogen auf unser Setting ,,stationäre Pflegeeinrichtungen‘‘ gehören die Bewohnerinnen und Bewohner aufgrund ihres Alters und / oder Vorerkrankungen zu der sogenannten Risikogruppe. Das bedeutet, dass bei diese Personengruppe ein höheres Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf besteht (RKI 2020:4).

Es ist davon auszugehen, dass in einer Pandemie auch das Personal selbst verstärkt von krankheitsbedingten Ausfällen betroffen ist (Sozialministerium BW 2020:48). Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, rechtzeitige und angemessene Maßnahmen zum Management des aktuellen Infektionsgeschehens planen und einleiten zu können.

Ziele der betrieblichen Pandemieplanung

  • Vorbereitung im Falle einer Influenzapandemie (–> Präventions-maßnahmen)
  • Sicherstellung aller erforderlichen Infektionshygienischen Maßnahmen
  • Aufrechterhaltung der innerbetrieblichen Vorgänge im Falle eines Ausbruchs
  • Sicherstellung der Versorgung erkrankter Bewohner/innen und die Aufrechterhaltung sozialer Kontakte

Folgende infektionshygienischen Maßnahmen müssen im Falle einer Pandemie berücksichtigt werden:

  • Testpflicht für Mitarbeiter mind. 2x/Woche
  • Kontaktreduzierende Maßnahmen
  • Verhaltensmaßnahmen
  • Schutzkleidung
  • Desinfektionsmaßnahmen

2. Infektionshygienische Maßnahmen – Übersicht

Eindämmung
  • Besuchsregelungen beschränken

  • Tätigkeitsverbot nach § 31 IfSG

  • Zeitliche und räumliche Trennung von Gemeinschaftsaktivitäten (Veranstaltungsplan)
Schutz vulnerabler Gruppen
  • Tätigkeitsverbote nach § 31 IfSG für erkrankte Mitarbeitende oder bei Verdachtsfällen
Folgenminderung
  • Umsetzung arbeitsorganisatorischer Maßnahmen

  • Konsultation mit dem Gesundheitsamt / Hausärzten etc.

Verhaltensmaßnahmen

Schulung und Sensibilisierung des Personals hinsichtlich:

  • allgemeine Hygienemaßnahmen: Abstandsregelungen, Tragen eines geeigneten MNS, Husten- und Niesetikette
  • Händehygiene
  • Infektionsprävention: Pflege von infizierten Bewohnern

Schutzkleidung

Personal

  • Einmalhandschuhe
  • Mund-Nasen-Schutz – aktuell: FFP2
  • persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Bewohner

  • Mund-Nasen-Schutz bei Transport / Verlegung, -sofern toleriert- bei Kontakt zum Personal
  • Tragen eines MNS wird empfohlen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (insbesondere im Foyer, im Aufzug und im Treppenhaus)

Desinfektionsmaßnahmen

Personal

  • strikte Einhaltung der Basishygiene sowie Händedesinfektion
  • Flächendesinfektion, Wischdesinfektion, Schlussdesinfektion (begrenzt viruzid)
    –> täglich: bewohnernahe Kontaktflächen*
  • Regelmäßiges Lüften – insbesondere in hoch frequentierten Bereichen
  • Geräte / Medizinprodukte sind personenbezogen zu verwenden
  • Geschirr, Wäsche: Routineverfahren*
  • Abfallentsorgung: gem. des Abfallschlüssels AN 18 01 04

* siehe: Reinigungs- und Desinfektionsplan sowie das Hygienekonzept in den Wohnbereichen

3. Allgemein zu beachtende Maßnahmen vor einem Ausbruch

Pflegerische und organisatorische Planung

  • Festlegung von Arbeitsschutzmaßnahmen für das pflegerische und nicht-pflegerische Personal im Falle eines Ausbruchs
  • Im Verwaltungsbereich: Einrichtung von Home-Office Arbeitsplätzen
  • Bestimmung eines Pandemiebeauftragten oder Bildung eines Pandemie-Managements
  • Bewohner Neuzugänge bzw. vom KH Entlassene, die nicht geimpft sind, müssen sich für 5 Tage in Quarantäne begeben

 

Regelungen in Bezug auf die Meldung von Verdachtsfällen

  • Beim Auftreten von typischen Symptomen des COVID-19, ist die Bereichsleitung umgehend zu informieren
  • Der Hausarzt und das Gesundheitsamt werden umgehend kontaktiert um eine Abklärung auf die Erkrankung vorzunehmen

Informationspolitik

  • Regelmäßige Information des Personals über die aktuelle Situation und Sensibilisierung zu den hygienischen Verhaltensregelungen
  • Information der Angehörigen (E-Mail Verteiler, Infobrief) zu Neuerungen und Präventionsmaßnahmen in der Einrichtung
  • Homepage: Einrichtung der Seite ,,Coronavirus-Prävention‘‘, um aktuelle Informationen zum Thema zu vermitteln

 

Beschaffung von ausreichenden Pflege- und Hygieneartikel

  • Bedarf festlegen und für einen ausreichenden Bestand in unserem Haus sorgen
    (dies betrifft insbesondere Schutzkleidung sowie Reinigungs- und Desinfektionsmittel)

4. Allgemein zu beachtende Maßnahmen bei einem Ausbruch in der Einrichtung (Bewohner)

Pflegerische und organisatorische Planung

  • Betroffenen WB schließen
  • Bei 2 betroffenen WB´s Besuchsverbot gesamtes Haus
  • Bewohner isolieren (sofern möglich)
  • Vor WB Station mit Schutzausrüstung (Schutzkittel, Handschuhe S/M/L, Hauben, Schutzbrille, FFP2 Masken, Desinfektionsmittel) und Mülleimer
  • Bewohner als Kontaktpersonen zu einem infizierten Bewohner werden besonders beobachtet mit zusätzlich Antigen-Schnelltest täglich für 7 Tage

Informationspolitik

  • Regelmäßige Information des Personals über die aktuelle Situation und Sensibilisierung zu den hygienischen Verhaltensregelungen
  • Information der Angehörigen (E-Mail Verteiler, Infobrief) zu Neuerungen und Präventionsmaßnahmen in der Einrichtung
  • Homepage: Einrichtung der Seite ,,Coronavirus-Prävention‘‘, um aktuelle Informationen zum Thema zu vermitteln

5. Allgemein zu beachtende Maßnahmen bei einem Ausbruch in der Einrichtung (Mitarbeiter)

Pflegerische und organisatorische Planung

  • Keine ungeplanten Neuaufnahmen
  • Ggf. Schichtbesetzung mit 5 Mitarbeitern pro WB à 12 Std., mind. 1 Fachkraft im gesamten Haus
  • Im Notfall Einsatz von infiziertem Mitarbeiter mit keinen/geringen Symptomen in Schutzkleidung

Informationspolitik

  • Sichtbarer Ansprechpartner täglich (in Abstimmung EL/PDL)
  • Regelmäßige Information des Personals über die aktuelle Situation und Sensibilisierung zu den hygienischen Verhaltensregelungen
  • Information der Angehörigen (E-Mail Verteiler, Infobrief) zu Neuerungen und Präventionsmaßnahmen in der Einrichtung
  • Homepage: Einrichtung der Seite ,,Coronavirus-Prävention‘‘, um aktuelle Informationen zum Thema zu vermitteln

Literaturverzeichnis:

Landesregierung Baden-Württemberg (2021): Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Verfügbar unter URL: https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/211217_CoronaVO_konsolidierte_Fassung_ab_211220.pdf (zuletzt aufgerufen am: 22.12.2021).

Robert Koch-Institut (2021): Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung und Behinderung. Empfehlungen des Robert Koch-Instituts für Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen und für den öffentlichen Dienst. V.26, 17.12.2021.
Online verfügbar unter URL: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Alten_Pflegeeinrichtung_Empfehlung.html (zuletzt aufgerufen am: 22.12.2021).

Robert Koch-Institut (RKI) (2017): Nationaler Pandemieplan Teil I – Strukturen und Maßnahmen. Berlin 2017. DOI: 10.17886/rkipubl-2017-005 Online Verfügbar unter URL: http://edoc.rki.de/176904/187 (zuletzt aufgerufen am: 22.12.2021).

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