Beschützter Wohnbereich

Unser beschützter Wohnbereich

Ein paar Dinge zu vergessen, das passiert jedem einmal, man weiß den Namen nicht oder wie das Ding dort heißt. Man kann die Tageszeit mal falsch einschätzen oder vergessen haben, wo man Wichtiges hingelegt hat. Das passiert bei alten Menschen öfters, als bei jüngeren. Aber das muss noch keine Demenz sein.

Dementielle Erkrankungen haben unterschiedliche Ursachen. Laut Statistik ist die Möglichkeit einer dementiellen Erkrankung mit zunehmendem Alter steigend. Und dann geht es nicht um das oben dargestellte Vergessen. Nein, die Dinge verlieren den richtigen Platz in unserem Gehirn. Die Verwechslungen sind gravierend.

Ist eine Betreuung zu Hause wegen der veränderten Persönlichkeit und den steigenden Gefahren nur schwer möglich, geht der Weg ins Pflegeheim. Statistisch sind ca. 60 – 75% der Bewohner dementiell erkrankt.

Die schwer Erkrankten wohnen bei uns aus Gründen des Selbstschutzes in einem sogenannten beschützten Bereich. Das ist bei uns der Wohnbereich 1. Vieles, sowohl von der Einrichtung dieses Bereichs, wie auch von der Qualifikation und der Anzahl der Mitarbeiter für die Pflege und die Betreuung, ist hier genau darauf ausgerichtet.

Damit wollen wir Lebensqualität auch in den komplizierter werdenden Situationen erhalten, den Angehörigen das gute Gefühl einer fachlichen Pflege und liebevollen Betreuung geben.


 

Zu unserem beschützten Wohnbereich gehört auch unser Klara-Siedle-Sinnesgarten. Für dieses Schmuckstück, das im Wesentlichen eine Spende der Furtwanger Firma SSS Siedle ist, sind wir besonders dankbar. Hier können viele der Bewohnerinnen und Bewohner allein unterwegs sein, ohne den sonst drohenden Gefahren und Verletzungsmöglichkeiten ausgesetzt zu sein.

Ein Garten für alle Sinne; sehen, riechen, schmecken, fühlen. Dies mit den Augen, der Nase, den Händen, den Füßen. Das gibt das Gefühl des Lebens.

Auch der Pilgerweg ein Stück bergauf zu unserer Marienstatue ist möglich, kann Erinnerungen wecken, religiöse Gefühle auslösen und Frieden geben.