Heimbeirat

Heimfürsprecher

Die Zeiten des – gesetzlich vorgeschriebenen – Heimbeirates in St. Cyriak in Furtwangen sind vorbei. An seiner Stelle nimmt Heimfürsprechergremium die Interessen der Bewohner wahr. Ihm gehören vier Personen an: Bernd und Jutta Brunnert, Cäcilie Karduck und Peter Scherzinger.
Die Amtszeit des alten Heimbeirates war abgelaufen, eine Neuwahl kam nicht zustande. Die Bewohner seien zunehmend pflegebedürftiger, die meisten aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, ein solches Amt auszufüllen, erläuterte Heimleiter Peter Baake. Nach sechs Jahre als Vorsitzende des Heimbeirates zeigte sich Ellen Albiez amtsmüde. und auch die übrigen Mitglieder des Beirates wollten oder konnten die Aufgaben nicht mehr wahrnehmen. Neue Kandidaten waren nicht zu finden. Als Alternative gibt das Gesetz die Möglichkeit, externe Heimfürsprecher zu ernennen. Das Landratsamt hat diesem Verfahren  und den vorgeschlagenen Personen zugestimmt. Die Amtsperiode beträgt wie beim Heimbeirat drei Jahre. Im Laufe dieser Zeit besteht durchaus die Möglichkeit, dass Heimbewohner im Gremium der Heimfürsprecher mitarbeiten, betonte Baake.
Das Quartett der Heimfürsprecher ist nach Auskunft von Peter Baake in St. Cyriak bestens bekannt durch langjähriges ehrenamtliches Engagement. Das Ehepaar Brunnert, Cäcilie Karduck und Peter Scherzinger pflegen persönliche Kontakte zu Heimbewohner, helfen auf vielfältige Weise, durch Besuchsdienste oder Rollstuhlfahrten, zum Beispiel zu den Gottesdiensten. Sie werden genau wie der frühere Heimbeirat regelmäßig Sprechstunden halten und sind auch sonst Ansprechpartner für Sorgen und Nöte der Bewohner.  (Christa Hajek für den Südkurier)


Bildtext
Heimfürsprecher für die Bewohner von St. Cyriak sind (von links) Bernd Brunnert, Jutta Brunnert, Cäcilie Karduck und Peter Scherzinger.  Bild: St. Cyriak